2011-05-10Saisonauftakt in der Schweizer Meisterschaft der FMS (Fédération Motocycliste Suisse)Benedikt Waag mit Sondergenehmigung in der Kategorie Challenger. Entscheidung in letzter Minute. Was war geschehen? Bereits im Winter verkündete der Serienpromoter der Deutschen Supermotomeisterschaft, der ADAC Saar, dass es 2011 kein Prädikat (Meisterschaftstitel) für die Klassen S3 Youngster und Junioren geben wird. Damit war die Titelverteidung bei den Junioren, auf der 150er HM Honda vom Tisch. Der Umzug Benes, von Berlin nach Schwäbisch Hall rückte die starke Schweizermeisterschaft in den Focus. Die dortige 150er Klasse war das erste Ziel, doch es kam anders...
Lars Dicke, Benes Teamchef bei Supermoto Style Factory, der bereits im Winter eine bildschöne 390er Husaberg für Bene als Trainingsmotorrad aufbaute regte an, auf den Start in der Juniorklasse zu verzichten und Benedikt in ein Trainingsjahr im lehrreichen Umfeld der Challenger Klasse zu schicken um dann 2012 wieder in der Deutschen Meisterschaft C1 anzutreten und damit die S3 zu überspringen. Bene, der die kleine Husa liebt, war gleich Feuer und Flamme und meinte: "bei den Junioren lern ich ehh nix dazu". Da stand nur eine große Hürde im Weg: Das Alter. Als 98er Jahrgang müßte Benedikt noch zwei Jahre warten bevor er die offizielle Altersgrenze zu den Erwachsenenklassen erreicht hat. Ein Passus des FMS Reglements gibt den Schweizer Kommisären jedoch die Möglichkeit Sondergenehmigungen zu erteilen, wenn die physische und psychische Leistungsfähigkeit des Antragstellers außergewöhnich gut sind. Wenige Tage vor dem Auftaktrennen in Bure (Jura) kam das "GO" aus Frauenfeld: Benedikt erhält eine B-Lizenz der FMS und hat damit Starterlaubnis für die Kategorie Challenger. Dass Benedikt in dieser Klasse, die 2011 erst aus der alten Challengerklasse und den Rookies zusammengelegt wurde und eine extreme Leistungsdichte aufweist, mit der Hubraumschwachen 390er weit nach vorn fahren würde war nicht zu erwarten. Das Lehrjahr in dieser Klasse wird ihn aber extrem schulen und die Umstellung von den leichten Juniorenbikes auf die offenen Klassen beflügeln. Bure 7./8. Mai 2011 Auftakt zur FMS Supermoto Schweizermeisterschaft
Die französiche Westschweiz begrüßte die 170 Piloten der verschiedenen Supermoto und Superquadklassen mit bestem Wetter und einer Strecke die in ein militärisches Trainingsareal für Hauserkampf hineingewunden wurde. Extrem schnell, mit zwei ultralangen geraden Abschnitten und einem recht simplen Offroadteil designten die Burer Locals eine Strecke für echte Boliden. Nicht gerade optimales Umfeld für eine wendige 390er mit einem Offroadliebhaber auf dem Rücken... Hier die Ergebnisse: Starterzahl: 32 Piloten (4 Deutsche) Zeittraining/ Startposition: Platz 18 1. Lauf: Platz 14 2. Lauf: Platz 13 Tabellenrang: 12 (15 Punkte) Zwei extrem gute Starts bringen Benedikt zu Beginn der Läufe einige Positionen die er über das Rennen halten kann. Zwei fehlerfreie Läufe bringen im Tagesklassment und damit der Tabelle Rang 12. Bene: "Wenn ich in dieser Saison die Top 10 erreichen kann bin ich froh. Ich hoffe es gibt im Kalender noch Strecken, die mir und meiner Husaberg mehr entgegenkommen als Bure, aber es waren zwei geile Rennen, die Spass gemacht haben."
Weiter geht es Ende Mai in Bière (VD) in der Nähe von Genf.
Bene: "Bière ist wieder auf einem Armeegelände, ich hoffe die Strecke ist dort enger gesteckt. Ich bedanke mich bei meinem Team Supermoto Style Factory für die Unterstützung! Danke Lars Dicke, danke Rosi Halbach! Bei meinen Sponsoren, ohne Euch ginge nix! Akkuteam Energietechnik, Irie Daily, Motul, Husaberg, MVD Racewear, KALI Protectives, Ortema, Smith (Zupin Motorsport), HLS-Meister.de, Halbach, x-sportfilms, Druckwerkstätten, Klette, Christof Zollfrank und bei meinem Pa." Facebook: www.facebook.com/benediktwaag |





